Auszug aus dem Gästebuch

4. September 2011 - 2. Oktober 2011

Sehr nervös bin ich vor kurzem in Zürich gestartet - und kurz darauf hier so herzlich empfangen worden, dass ich mich gleich sehr wohl gefühlt habe. Ich durfte viele neue Erfahrungen sammeln, am meisten gefreut hat mich die Freundlichkeit auf der Ranch, sowie im Dorf und überall. Auf unseren Ausflügen haben wir herrliche Landschaften genossen, die Tiierwelt bestaunt (3 Bären haben wir gesehen!), sowie interessante Menschen kennen gelernt. Ich werde mit sehr vielen guten Eindrücken und Erinnerungen nach Hause gehen!  Und bestimmt wird dies nicht mein letzter Urlaub im wunderschönen Kanada gewesen sein.
Herzlichen Dank für die tolle Zeit und alles Gute!

Isabelle aus der Schweiz

24. April - 29. Mai 2011

Mit einem reich gefüllten Korb von Erfahrungen und Erinnerungen gehe ich zurück in meine Heimat. Ganz lieben Dank an Yrene und die netten Helfer.

Hans-Ueli Sommer aus Riggisberg, Schweiz

3. April - 6. April 2011

Gastfreundlichkeit ist hier Programm!

Unangemeldet - aus der Not heraus - kamen wir hier mit unserem RV um 20:45h an. Damit haben wir Yrene einen Schrecken eingejagt, aber nur für sehr kurze Zeit. Schnell hiess es: Herzlich Willkommen und die Reitferien starteten. Gabis Traum - einmal ein Pferd zu reiten - wurde wahr und Josef  zeigte viel Talent. Und ich, Daniela, bin eifach nur froh, dass es meinen Eltern solch grosse Freude gebracht hat. Ein herzliches Dankeschön an Yrene und alle,s alles Gute für die Zukunft!

Daniela aus Deutschland

Ein Traum wurde Wirklichkeit - In Lumby B.C. Canada

Ein Erlebnisbericht des ApHCS Mitgliedes Christine Meyer

Publiziert im WESTERNER, November 2008

Christine

Jahrelang träumte ich davon, mal längere Zeit auf einer Ranch in Canada zu verbringen. Ein entsprechendes Inserat (aus dem „Westerner“ ausgeschnitten) schlummerte ein paar Jahre in meiner Pultschublade – im Sinne von man kann ja nie wissen ... Ende letzten Jahres beschloss ich: jetzt oder nie. Ich nahm einige Angebote unter die Lupe – immer wieder kam ich aber zurück auf dieses Inserat – es liess mich nicht mehr los. Nach ein paar Mails buchte ich bei Yrene Dee – Silverspur Trails.
Am 11. August flog ich mit Ziel Kelowna ab. War mir auf dem Flug noch etwas mulmig zumute, darüber was mich wohl erwarten würde – kaum lernte ich Yrene und ihre Ranch kennen – waren alle Bedenken verschwunden; im Gegenteil: meine Erwartungen und Vorstellungen wurden noch übertroffen – ein Traum wurde wahr und dauerte bis zu meiner Abreise an!

Ihre Guest-Ranch mit neun Pferden (sieben Stuten und zwei Wallachemehrheitlich Morgans) liegt wunderschön und idyllisch inmitten von dichten Wäldern und Hügeln im nördlichen Okanagan Tal, etwa eine Stunde Autofahrt von Kelowna entfernt. Ich wurde sehr herzlich empfangen und fühlte mich sofort wie zuhause – der Bann war gebrochen. Die Ranch ist ein kleiner, sehr familiärer, persönlicher und mit viel Herzblut geführter Betrieb.

Ich hatte nicht viel Zeit, mich ans Ranchleben zu gewöhnen – der erste Höhepunkt stand gleich auf dem Programm: ein Packtrip in die südlichen Chilcotin Mountains. Dieses Erlebnis kann man kaum mit Worten beschreiben einfach einzigartig. Wir, acht Reiter (davon zwei Guides) und zwei Packpferde waren drei Tage unterwegs und vergassen alles „Irdische“. Nur wir, unsere sehr zuverlässigen, trittsicheren Pferde, unberührte Natur, Wildnis, atemberaubende Aussichten, grüne Wälder und Wiesen – sonst Nichts... Je höher wir aufstiegen, desto kahler wurde es und die Berge erschienen uns noch imposanter. Sogar eine Schneeballschlacht lag drin! Diese Eindrücke, Erlebnisse in einer der schönsten Gegenden von B.C. kann man nur per Pferd (oder zu Fuss) einfangen, entdecken und erleben. Geschlafen wurde in einem Zelt (beinahe) unter freiem Himmel (ich hatte nicht immer beide Augen fest zu und meine Fantasie ging ab und zu durch...). Essen gab es aus der Freiluftküche und vom Lagerfeuer. Unsere grossartigen Pferde durften über Nacht „wegbleiben“. Wir „verschoben“ sie (ausgestattet mit Glocken) auf eine (ca. eine Stunde von unserem Camp entfernte) saftige und grosse Wiese. Die einen wurden „sticked“ und die anderen „gehobbelt“. Der Fussmarsch zurück zum Camp in tiefschwarzer Nacht, unter Sternenhimmel mit Vollmond bleibt unvergessen. Am Morgen kehrten sie frisch gestärkt, galoppierend und Staub aufwirbelnd auf dem schmalen Trail zu uns rauf ins Camp zurück – es war einmalig diesem Spektakel zuzusehen. Pro Tag ritten wir zwischen vier bis sieben Stunden. Zum Teil gab es ziemlich „gfürchige“ Auf- resp. Abstiege und Passagen. Ab und zu schluckte ich leer – hatte aber sehr bald vollstes Vertrauen in die Pferde und in die Guides. Es war ein unglaubliches, unvergessliches Abenteuer.

Packtrip Packtrip

Wieder zurück im wunderschönen Mabel Lake Valley auf der Ranch genoss ich die herrlichen Ausritte in die direkt hinter dem Haus liegenden Wälder und Hügel, inmitten unberührter Wildnis, eindrucksvoller Natur und umgeben von einer herrlichen Ruhe. Oben auf den Hügeln angekommen, machten wir z.B. auf einer Lichtung Rast, banden die Pferde an einen Baum oder ein Gebüsch, assen Lunch, bewunderten die herrliche Aussicht ins Tal und das einzigartige Panorama – für einenwunderbaren langen Augenblick fühlte man sich in einer anderen Welt. Gerne machte ich mich auch auf der Ranch mit grösster Begeisterung nützlich. Half mit, neue Trails zu „durchforsten“ (war echt abenteuerlich, sich durch dickes, verwildertes Gebüsch und Unterholz „durchzukämpfen“), zusäubern und anschliessend mit farbigen Ribbons zu bezeichnen (Yrene ist ein „lebendes GPS“...). Oder Weiden von „Fallholz“ zu räumen, das eingestürzte Eingangstor zu flicken, den Roundpen aufzustellen, ein Bänkli um den Grill zu „zimmern“. Auch half ich sehr gerne dabei Pferde für die (Tages-)Gäste, die einen Ausritt bei Yrene gebucht hatten, bereit zu machen.

Natürlich schloss ich mich jeweils auch gleich an und war stolz, die „neuen“ Trails per Pferd auszukundschaften. Manchmal sass ich auch auf dem Bänkli neben dem Weiher, wo ich in Gesellschaft von weidenden Pferden die Sonne und das Nichtstun genoss. Höhepunkt war auch jeweils der „Hot tub“ nach einem köstlichen Znacht und interessanten und schönen Gesprächen – draussen unter dem Sternenhimmel. Lässt einen dann wunderschön entspannt und glücklich einschlafen – umgeben von einer unglaublichen Ruhe. Nicht zu vergessen, die wunderschönen und idyllischen Ausflüge in die nähere Umgebung. Auch „städtisches“ war zu haben: ein Einkaufstrip (oops, da musste ich mich schon ziemlich beherrschen ...) in einem mega Westernstore in der nächsten grösseren Stadt Vernon.

Pack Horse
Ich durfte bei einer kanadischen Hochzeit dabei sein; ging Huckleberries pflücken (wobei wir wahrscheinlich von einem Bären scharf beobachtet wurden ...); verbrachte einen unglaublich schönen Abend im Dorf Lumby bei einem „Barn Dance“- (ein echter Geheimtipp); besuchte das (actionreiche) IPE Exhibition+Stampede in Armstrong und und und ...Damit ich mich nicht ganz „vergass“, verbrachte ich die letzten vier Tage vor meiner Rückkehr noch in Vancouver. Das war dann doch so etwas wie ein kleiner „Kulturschock“, obwohl Vancouver eine sehenswerte und vielseitige Stadt ist. Ich genoss auch diese paar Tage und konnte mich so langsam wieder auf das „normale“ Leben einstimmen ... Mein Dank für diesen unvergesslichen, traumhaften und „nachhaltigen“ Aufenthalt geht an die äusserst liebenswerte Familie von Yrene Dee, Nadja und Kevin (and Stephen – the wwoofer). And, Yrene, since we didn’t have enough time for all – it could be very possible that I come again, once … Mehr Informationen findet man auf www.silverspurtrails.ca oder auch direkt bei mir, Christine.